Yoga – Sport und Entspannung gleichzeitig

Es gibt wirklich viele Sportarten, die mich begeistern – von Wintersportarten wie Skifahren bis hin zum gewöhnlichen Joggen. Ich liebe die Abwechslung, weshalb ich mir oft etwas Neues suche, das ich lernen oder ausprobieren kann. 

Es gibt jedoch eine Sportart, bei der ich bis vor ein paar Monaten dachte, sie würde mich nie begeistern können: Yoga. Als sehr lebhafte Person, die viel Aktion braucht, kam es für mich eigentlich nie in Frage, mich ganz still in einem Raum auf einer Matte zu dehnen, während eine Stimme mir sagt, ich soll „ganz in mich hineinschlüpfen“. 

In meinem Freundeskreis kam das Thema Yoga allerdings immer wieder auf und irgendwann war es dann so weit: Ohne dass ich viel dagegen sagen konnte, haben wir uns für einen Yoga-Kurs angemeldet.

Worum es beim Yoga geht

Ungefähr drei Wochen später fanden wir uns alle zusammen in einem lichtdurchfluteten Raum mit vielen Matten und einer Klangschale wieder. Nach einer kurzen Begrüßung wurde uns zum Ankommen Tee angeboten. Da wir alle neu waren, wurde uns zu Beginn der ersten Stunde etwas über Yoga erzählt, was es ist, worum es geht und woher es kommt. 

Yoga hat seinen Ursprung in Indien. Dort war es früher fest in der Religion verankert. Mittlerweile hat sich Yoga aber immer mehr von der Religion gelöst, weshalb häufig von einer universellen Spiritualität gesprochen wird, die für jeden Menschen und jeden Glauben geeignet ist. 

Kurzgefasst geht es beim Yoga darum, zu seiner inneren Ruhe zurückzufinden, seinen Körper zu lieben und zu achten. Dies soll einen auch im Alltag glücklicher und zufriedener machen. Es handelt sich beim Yoga aber nicht um Magie, denn wie bei allen Dingen braucht es Zeit und Übung um die Atmung, Haltung sowie auch innere Entspannung zuzulassen und richtig auszuführen. 

Ein Satz unserer Lehrerin hat sich bei mir besonders eingeprägt:“ Yoga ist ein zu 1% Theorie und zu 99% Selbsterfahrung“. Das bedeutet, dass man es nur wirklich verstehen und erlernen kann, wenn man es selbst probiert und sich darauf einlässt.

Mein erster Yoga-Flow

Durch die vorausgegangenen Erklärungen und eine aufgelockerte Stimmung, fiel es mir leichter, mich auf die Meditationseinheiten einzulassen und zur Ruhe zu kommen. 

Insgesamt war es Mischung aus äußerer Kraft und innerer Entspannung. Zunächst fing ganz locker und entspannt, mit einer kleinen Meditation und Lockerung der Muskelpartien an. 

Danach kamen einige Übungen, die auch mich als Sportfan sehr herausforderten und bei denen ich ins Schwitzen kam. Man nutzt zwar keine Gewichte, aber durch die ungewohnten Stellungen und das Eigengewicht wird es mitunter doch sehr anstrengend. 

Zum Schluss kam dann wieder die Entspannung mit einer längeren Meditationseinheit und was soll ich sagen: Es ist schön in sich hineinzuschlüpfen!

Mein Fazit nach mehreren Wochen

Natürlich mache ich jetzt nicht nur ausschließlich Yoga, denn so ganz zum auspowern reicht es mir nicht. Viele Übungen fordern mich und meinen Körper allerdings trotzdem heraus, auch wenn ich schon Verbesserungen in meinen Ausführungen erkennen kann. 

Gleichzeitig entspannt es mich auch total und hat mich dann doch ein bisschen ruhiger werden lassen – was in meinem Fall definitiv positiv ist. Nebenbei habe ich später noch erfahren dürfen, wie gesund Yoga sowohl für den Körper als auch für den Geist ist.

Einmal die Woche gehe ich immer noch in den Kurs, aber mache wenn ich Lust habe auch immer Mal eine Einheit zuhause mit einem Online Video, denn so ganz ohne eine sprachliche Führung fällt es mir schwer, mich zu entspannen. 

Insgesamt kann ich nur empfehlen, es auszuprobieren – zu 99% ist es wirklich Selbsterfahrung, die man erst einmal machen muss. 

Habt ihr schon mal Yoga gemacht? Oder macht ihr es sogar regelmäßig? Habt oder hattet ihr auch Vorurteile so wie ich? 

Lasst uns gerne an euren Erfahrungen über die Kommentarfunktion teilhaben, ich würde mich freuen! 

Viele Grüße, 

Sabrina

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