Plastikfrei – Fünf Helfer die mich überzeugt haben

Es müllt unsere Meere zu, es tötet unsere Tiere und es macht uns krank: Plastik. Es gibt unzählige Videos im Netz die zeigen wie einer Schildkröte ein Strohhalm aus der Nase gezogen werden muss oder wie voll die Strände mit unserem Plastikmüll sind.

Trotzdem begegnet es uns jeden Tag und das sehr unauffällig in allen möglichen Situationen. Komplett plastikfrei leben ist sehr schwierig und auch ich kann das nicht von mir behaupten. Es gibt allerdings fünf Produkte die es ohne jeglichen Verzicht oder Einschränkungen möglich machen seinen Plastikmüll zu reduzieren. 

Ich möchte euch diese Produkte vorstellen und euch zeigen, dass es man mit wenig schon viel bewirken kann.

  1. Ein Thermobecher

Als Studentin bin ich immer viel unterwegs und kaufe mir oft einen Coffee To-go. Das Negative daran ist der Müll, der durch die Becher und besonders die Plastikdeckel verursacht wird. Ein einfacher Thermobecher ist dafür die ideale Lösung. Die meisten Cafés kennen das bereits und bereiten dir problemlos den Kaffee in deinem mitgebrachten Becher zu. Damit die Hygiene nicht unter dem Mehrwegbecher leidet, hat der Lebensmittelverband Deutschland ein Merkblatt zum Umgang damit erstellt. 

  1. Glasstrohhalme

Ich lade meine Mädels gerne zu einem leckeren Getränk zu mir nach Hause ein. Auf einen Strohhalm muss dabei auch keiner verzichten. Glasstrohhalme machen es möglich sein Getränk ganz plastikfrei zu genießen. Nebenbei sorgt es auch für ein viel angenehmeres Trinkgefühl. Wer gerne außerhalb von Zuhause einen plastikfreien Strohhalm haben möchte, dem empfehle ich Edelstahlstrohhalme. Die sind robust und können mitgenommen werden. 

  1. Wachstücher 

Frischhaltefolie habe ich früher sehr häufig verwendet. Ich will meine Lebensmittel so lange wie möglich frisch halten und sie nicht wegwerfen müssen. Neben den normalen Brotdosen kam also auch immer mal die Folie aus Plastik zum Einsatz. Bis ich auf Bienenwachstücher gestoßen bin. Die können öfter benutzt werden und auf die Frischhaltefolie kann verzichtet werden. Achtet bei dem Kauf allerdings unbedingt auf die Inhaltsstoffe, Zertifizierungen und ob Bio-Bienenwachs benutzt wurde. 

  1. Jute-Beutel

Das freut nicht nur die Umwelt, sondern auch deinen Geldbeutel. Seit 2016 gibt es eine freiwillige Selbstverpflichtung des Handels keine Plastiktüten mehr umsonst herauszugeben. Noch ein Grund mehr um beim Shoppen oder Einkaufen immer den guten alten Jute-Beutel mitzunehmen. Er lässt sich immerhin auch super zusammenfalten und verstauen. 

  1. Festes Duschgel & Shampoo 

Mit dieser Alternative habe ich mich lange schwergetan und stand ihr skeptisch gegenüber. Ich habe sehr lange Haare, die sich nicht mit jedem Shampoo vertragen. Das Angebot ist in den letzten Jahren jedoch stark gewachsen, dadurch gibt es mittlerweile eine große Auswahl. Durch Austesten habe ich nun auch endlich ein Shampoo gefunden, mit dem ich rundum zufrieden bin. Das Beste daran: Es kommt ohne Plastikverpackung aus.

Viele Alternativen, die auch einen persönlichen Mehrwert bieten

Es gibt viele plastikfreie Alternativen auf dem Markt, die Produkte aus dem Einwegbereich überflüssig machen. Dabei sind die Alternativen oft mehr als einfach plastikfrei – sie bieten weitere Vorteile. So spart ihr euch mit dem Jute-Beutel das Geld für eine Plastiktüte und das feste Shampoo lässt sich wesentlich besser auf Reisen mitnehmen. Ein Thermobecher hält euren Kaffee länger warm, das Bienenwachstuch bringt Farbe in euren Kühlschrank und die Glasstrohhalme sehen edler aus. 

Falls die Produkte euch also nicht allein wegen der Müllvermeidung ansprechen, überzeugen sie euch vielleicht durch die weiteren Vorteile.

Nicht unbedingt plastikfrei, aber ein Bewusstsein für den Plastikverbrauch schaffen

Ich persönlich kann leider nicht von mir behaupten, dass ich plastikfrei lebe. Ich besitze immer noch einen unaufgeräumten “Tupperschrank“ aus dem alles herausfällt und meine Zahnpasta kommt auch (noch) aus der Plastiktube. 

Ich kann aber sagen, dass ich ein Bewusstsein für meinen Plastikverbrauch geschaffen habe und genau darum geht es. Sich bewusst zu werden wann und wo man Plastikmüll verursacht. Und wo man es vielleicht vermeiden kann. Ich versuche nach und nach Ersatzprodukte zu finden, die mich wirklich überzeugen. Mit den vorgestellten Produkten ist mir das gelungen und deshalb möchte ich die nicht mehr missen. 

Was sind eure Lieblingsalternativen? Habt ihr schon Erfahrungen mit diesen Produkten gemacht? Versucht ihr schon weniger Plastikmüll zu verursachen? 

Lasst doch gerne einen Kommentar mit euren Erfahrungen und Gedanken da! Ich würde mich freuen von euch zu hören. 

Liebe Grüße,

Kira

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